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Marktreife Innovation für sichere medizinische Abfallentsorgung – Kompaktsterilisationssystem mit prädiktivem Service

  • groebner
  • vor 20 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die steigenden Mengen infektiöser und toxischer Abfälle setzen Gesundheitseinrichtungen weltweit unter Druck. Gleichzeitig wachsen regulatorische Anforderungen, Kostenbewusstsein und der Bedarf an nachhaltigen Lösungen. Mit dem neuen Kompaktsterilisationssystem inklusive intelligentem Überwachungs- und Servicemanagement steht nun eine wirtschaftliche, dezentrale und skalierbare Lösung zur Verfügung – ideal für Krankenhäuser, Labore sowie Einrichtungen in Schwellen- und Entwicklungsmärkten.


Kompaktsterilisationssystem für infektiöse bzw. toxische Abfälle (Quelle ERMAFA)
Abb. 1: Kompaktsterilisationssystem für infektiöse bzw. toxische Abfälle (Quelle ERMAFA)

Herzstück der Anlage ist ein leistungsstarker 4-Wellen-Schredder, entwickelt von der ERMAFA Sondermaschinen- und Anlagenbau GmbH. Das System verarbeitet zuverlässig sämtliche kontaminierten Materialien – lose, flüssig oder in versiegelten C-Boxen – und reduziert selbst abrasive Bestandteile wie Glas oder Metall auf eine definierte Korngröße. Die anschließende Dampfsterilisation erfolgt ohne Chemikalien nach anerkanntem Verfahren des Robert Koch-Institut (Abb. 1).


Mehr Verfügbarkeit. Weniger Servicekosten. Maximale Betriebssicherheit.

Ein klarer Marktvorteil ist, das integrierte prädiktive Wartungssystem, entwickelt gemeinsam mit dem ICM e.V. und der IGF Ingenieurgesellschaft für Gebäude-, Flächen- und Anlagenmanagement mbH Chemnitz.Über kontinuierliche Zustandsüberwachung (u. a. Schwingungen, Motorleistung, Blockaden, Durchsatz) erkennt die Anlage Verschleiß frühzeitig und generiert automatisch optimale Servicezeitpunkte. Algorithmen des maschinellen Lernens ermöglichen belastbare Vorhersagen – etwa zur Materialzusammensetzung – und schaffen die Basis für einen proaktiven Remote-Service durch Hersteller oder Betreiber (Abb. 2).


Gesamtkonzept zum Aufbau eines Überwachungs- und Servicemanagementsystems
Abb. 2.: Gesamtkonzept zum Aufbau eines Überwachungs- und Servicemanagementsystems

Für Anwender bedeutet das konkret:


  • Reduzierte Stillstandszeiten durch vorausschauende Instandhaltung

  • Niedrigere Total Cost of Ownership (TCO) dank optimierter Serviceeinsätze

  • Hohe Anlagenverfügbarkeit auch bei wechselnden Abfallströmen

  • Dezentrale Entsorgung ohne komplexe Logistik

  • Zukunftssichere Compliance mit steigenden Umwelt- und Hygienestandards


Eine Lösung – viele Märkte

Dank kompakter Bauweise, robuster Auslegung (bis ca. 140 °C und hohe Druckschwankungen) sowie Fernwartungsfähigkeit eignet sich das System besonders für Regionen mit begrenzter Infrastruktur und Fachkräfteverfügbarkeit. Gleichzeitig bietet es Industrie- und Klinikbetreibern in etablierten Märkten eine attraktive Alternative zu zentralen Entsorgungskonzepten.


Fazit: Das neue Kompaktsterilisationssystem verbindet Hochleistungstechnik mit digitalem Service – und schafft damit einen echten Mehrwert für Betreiber, Umwelt und Patienten.


Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von:


ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Otto-Schmerbach-Straße 19, Hochhaus 4. Etage

09117 Chemnitz


Kontakt:

Fon +49 371 2 78 36 101

E-Mail info(at)icm-chemnitz.de

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